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Interessante Themen

Warum erneuerbare Energien?

Fossile Energieträger wie Öl, Kohle und Gas haben zwei wesentliche Nachteile: sie sind nicht unendlich verfügbar und ihre Verbrennung erzeugt klimaschädliche Emissionen - mit erheblichen Folgeschäden und Folgekosten. Auch Uran ist endlich. Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist darum nicht nur sinnvoll, sondern gesamtwirtschaftlich auch vorteilhaft.

Warum erneuerbare Energien?

Fossile Energieträger wie Öl, Kohle und Gas haben zwei wesentliche Nachteile: sie sind nicht unendlich verfügbar und ihre Verbrennung erzeugt klimaschädliche Emissionen - mit erheblichen Folgeschäden und Folgekosten. Auch Uran ist endlich. Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist darum nicht nur sinnvoll, sondern gesamtwirtschaftlich auch vorteilhaft.

Das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) im Überblick

Die wesentlichen Inhalte des Wärmegesetzes 

Das Wärmegesetz legt fest, dass spätestens im Jahr 2020 14 Prozent der Wärme in Deutschland aus Erneuerbaren Energien stammen muss. Es dient dem Schutz der Umwelt und soll dazu beitragen, den Ausstoß Klima schädlicher Treibhausgase zu verringern.

Wie funktioniert eine thermische Solaranlage?

Der Flachkollektor ist der am häufigsten eingesetzte Kollektortyp zur Gewinnung von Sonnenwärme und das Herzstück einer thermischen Solaranlage

Einspeisevergütung / Installation, Exportraten, führende Hersteller

Einspeisevergütung: Die Vergütung des Solarstroms in Deutschland ist im EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) geregelt und wird auf alle Stromverbraucher umgelegt.

Aktuelle Situation der Preisentwicklung

Die reinen Herstellungskosten der Module sind in den letzten Jahren stark gesunken Entwicklung der reinen Herstellungskosten für Solarstrom. Das EEG hat somit wie geplant bewirkt, dass dank Massenproduktion, Produktivitätssteigerungen und technischem Fortschritt die Kosten gesenkt werden konnten.

Modulpreise

Modulpreise: Mittlerweile sind in Japan kristalline Sharp Solarmodule ab 1670 €/kWp erhältlich. Sharp Markenmodule kosten in Deutschland etwa 3300 €/kWp Netto. Im deutschen Großhandel kosten monokristalline Module bei einer Abnahme von 100 kWp 2900 €/kWp Netto.

Verbundanlage / Inselanlage / Versorgungssicherheit

Verbundanlage: Bei im Verbundnetz betriebenen Anlagen kann die wartungsintensive Energiespeicherung in einem Zwischenkreis entfallen, der eingespeiste elektrische Strom wird sofort verbraucht, der Ausgleich der unterschiedlichen Verbrauchs- und Angebotsleistungen erfolgt über das Verbundnetz.

Integration in das Stromnetz / Konformität zum Verbrauch / Übertragung / Speicherung

Integration in das Stromnetz - Schwankung des Angebots: Das schwankende Angebot der Photovoltaik wirkt aus Sicht des Stromnetzes nicht anders als schwankender Verbrauch; die eingespeiste Photovoltaikleistung stellt sich dabei wie eine Verbrauchsminderung dar. Diese Laständerungen sind, wie die durch den Stromverbraucher verursachten Schwankungen der Last, statistisch vorhersagbar.

Grid Parity

Grid Parity, auf deutsch "Netz-Gleichwertigkeit", wird dann erreicht, wenn Strom aus einer Photovoltaikanlage zum gleichen Preis wie der Endverbraucherpreis von Steckdosenstrom angeboten werden kann. Wenn z.B. Steckdosenstrom eines Tages rund 25 Cent/kWh kostet (2007: ca. 19 Cent) und die Einspeisevergütung für Solarstrom z.B. 24 Cent beträgt (2010 geplant lt.

Leistung / Wirkungsgrad / Potential Photovoltaik

Nennleistung: Die Nennleistung von Photovoltaikanlagen wird häufig in Wp (Wattpeak) beziehungsweise kWp angegeben. „peak“ (engl. Höchstwert, Spitze) bezieht sich auf die Leistung bei Testbedingungen, die dem Alltagsbetrieb nicht direkt entsprechen. Es handelt sich dabei auch nicht um die Leistung der Zelle oder des Moduls bei höchster Sonneneinstrahlung.

Technische Beschreibung Photovoltaik

Die als Licht und Wärme auf die Erde auftreffende Menge an Sonnenenergie beträgt jährlich 1,5 · 1018 kWh; dies entspricht in etwa dem 15.000-fachen des gesamten Primärenergieverbrauchs der Menschheit im Jahre 2006 (1,0 · 1014 kWh/Jahr). Der Lichtenergieeintrag durch die Sonne beträgt pro Jahr etwa 1,1 · 1018 kWh.

Begriffserklärung / Geschichte der Photovoltaik

Unter Photovoltaik oder Fotovoltaik versteht man die direkte Umwandlung von Strahlungsenergie, vornehmlich Sonnenenergie, in elektrische Energie. Sie ist seit 1958 zunächst in der Energieversorgung von Weltraumsatelliten mittels Solarzellen im Einsatz.

Der Energieausweis fürs Wohnhaus

Berlin (AFP) - Vom 1. Juli an sollen Mieter und Hauskäufer die Energie-Nebenkosten eines Hauses schneller und einfacher abschätzen können als bisher. Dann kommt der Energieausweis, der über die Energie-Effizienz eines Gebäudes informiert. Allerdings fühlen sich nur rund 15 Prozent der Verbraucher gut über den Gebäudepass informiert. 

Unter welchen Vorraussetzungen ist eine Photovoltaikanlage Anlagevermögen?

Die erste Frage die es zu beantworten gilt ist: Was ist überhaupt ein Anlagevermögen?

Komponenten einer Inselanlage

inselanlage-neu.gif
Solarmodule
  • - bilden das Herzstück einer Solarstromanlage. Sie sorgen für die Erzeugung des Stroms. Die Lebensdauer qualitativ hochwertiger Solarmodule liegt mittlerweile bei über 35 Jahren, sie stellen den zuverlässigsten Teil einer Anlage dar. 
Solarbatterien

Energieausweis für Gebäude

Energieausweis

Bei steigenden Energiepreisen werden energieeffiziente Gebäude immer attraktiver. Der Energieausweis dokumentiert die energetische Qualität von Gebäuden und gibt konkrete Modernisierungstipps zur Energieeinsparung. Als Instrument für mehr Markttransparenz motiviert der Energieausweis zu Investitionen in die Sanierung.

Info Energiepass - Energieausweis...

Ab Mitte 2008 gilt eine Energieklassifizierung für Immobilien, die in dem sogenannten Energieausweis festgeschrieben wird. Die deutsche Energieeinsparverordnung (EnEV) dient als Grundlage für die Ausstellung. Der Energiepass ist nach seiner Einführung im Juni 2008 verpflichtend, wenn einer Immobilie verkauft oder vermietet werden soll.

Windkraftanlage in schematischer Darstellung

Technische_Skizze_-_Windkraft.jpg

Die Grafik zeigt eine Windkraftanlage in schematischer Darstellung.

Stromerzeugung aus Tiefengeothermie

Hydrothermale Geothermie

Bei der Stromerzeugung aus Erdwärme wird die im Untergrund vorhandene Energie über Turbinen verstromt. Dafür sind Wassertemperaturen von mindestens 90 Grad Celsius (°C) notwendig. Dabei können hydrothermale Heiß- und Trockendampfvorkommen mit Temperaturen über 150°C direkt zum Antreiben einer Turbine genutzt werden.

Wie funktioniert eine Holzpellet-Heizung?

Wie funktioniert eine Holzpellet-Heizung?

Die effizienteste und sauberste Form der Wärmeerzeugung aus Holz für den Bedarf von Ein- und Mehrfamilienhäuser sind Holzpelletöfen. Holzpelletöfen verbrennen wenige Zentimeter lange, ca. 7 mm dünne Holzpresslinge, die so genannten Pellets.

Wie funktioniert eine Biogasanlage?

Wie funktioniert eine Biogasanlage?

In der Vorgrube werden Gülle und andere Substrate zwischengelagert und eventuell zerkleinert, verdünnt oder gemischt. Substrate sind die feste oder flüssige Biomasse, die im Fermenter zur Biogaserzeugung eingesetzt werden.

Wie funktioniert eine Solarthermieanlage?

Wie funktioniert eine Solarthermieanlage?

Die Grafik zeigt eine solarthermische Anlage in schematischer Darstellung. Die einzelnen Bestandteile werden kurz erläutert und die Prozesse der Warmwassergewinnung und des Heizens mit Sonnenenergie werden nachvollzogen.

Wie funktioniert eine Photovoltaikanlage?

Technische Skizze Photovoltaik

Die Grafik zeigt eine Photovoltaikanlage in schematischer Darstellung. Die einzelnen Bestandteile werden kurz erläutert und der Prozess der Stromproduktion aus Sonnenenergie wird nachvollzogen.

Wie funktioniert eine Windkraftanlage?

Technische_Skizze_-_Windkraft.jpg

Die Grafik zeigt eine Windkraftanlage in schematischer Darstellung.

Der Erneuerbare-Energien-Mix 2007

EE-Mix_2007.jpg
Bildquelle: "Agentur für Erneuerbare Energien"
 
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Strom, Wärme und Kraftstoffe aus Erneuerbaren Energien 1998-2007

Strom, Wärme und Kraftstoffe aus Erneuerbaren Energien 1998-2007
Bildquelle: "Agentur für Erneuerbare Energien"
 
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Anteile Erneuerbarer Energien am Energieverbrauch 1998-2007

Anteile Erneuerbarer Energien am Energieverbrauch 1998-2007
Bildquelle: "Agentur für Erneuerbare Energien"
 
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Wie funktioniert oberflächennahe Geothermie?

Oberflächennahe Geothermie
Die Grafik zeigt, wie man mit einer Erdwärmeanlage heizen kann.
 
Bildquelle: "Agentur für Erneuerbare Energien"
 

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BMU-Broschüre: Die Klima-Prämie

Sie wollen auf erneuerbare Energien umrüsten? Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit hat 2008 die Informationsbroschüre „Die Klima-Prämie – Was bringt sie? Wer kann profitieren?“ herausgegeben.

Aus dem Inhalt:
 
Wofür bekommen Sie die Klima-Prämie?
 
  • die das Wasser im Haus wärmen
  • die zugleich Wasser wärmen und die Heizung unterstützen
  • die Kälte erzeugen
  • oder Prozesswärme bereitstellen.

Kombination von Brennwerttechnik und thermischer Solaranlage

Automatisch beschickte Biomassekessel

Regeln für hohen Ertrag

Rund 500 Photovoltaik-Anlagen hat das Fraunhofer-lnstitut für Solare Energiesysteme (Fraunhofer Ise) in Freiburg und Umgebung untersucht und in einem ersten Schritt jeweils den spezifischen Ertrag des Jahres 2004, gemessen in Kilowattstunden pro installierter Solarstromleistung (kWh/kWp), ermittelt. Anlagen mit besonders guten und auch mit besonders schlechten spezifischen Erträgen wurden so ermittelt. Alle vom Fraunhofer ISE untersuchten Solarstromanlagen erreichten im Durchschnitt einen Ertrag von 839 kWh/kWp. Im Rahmen der Felduntersuchung wurden alle Anlagen, deren jährlicher Ertrag 700 kWh/kWp nicht erreichte, unter die Lupe genommen.

BaFA erneuerbare Energien Förderung: Zuschüsse für Solarthermie und Pelletkessel

Klima-Hotline der Bundesregierung gestartet.

Unter dem Motto "Klimaschutz zahlt sich aus" hat das Bundesumweltministerium (BMU) am 01.03.2008 in Kooperation mit der Deutschen Energie-Agentur (dena) und den Verbraucherzentralen eine Informationskampagne gestartet, um den Einsatz erneuerbarer Energien für die Wärmegewinnung zu erhöhen und damit den Ausstoß des klimaschädlichen Kohlendioxids (CO2) zu verringern.

Solarbatterien

Als Solarbatterien, manchmal auch Solarakkumulatoren oder kurz Solarakkus genannt, früher auch Sonnenbatterie, werden Akkumulatoren bezeichnet, die speziell für den Einsatz in Fotovoltaikanlagen entwickelt wurden.

Ursachen für geringe Erträge

Im Rahmen der vom Fraunhofer Institut durchgeführten Felduntersuchung wurden alle Anlagen, deren Ertrag unter 700 kWh/kWp lagen, vor Ort in Augenschein genommen. 

Die häufigsten Ursachen für geringe Erträge waren dabei in folgenden Bereichen zu finden:

Freiburger Studie bringt es an den Tag: Effizienz bei Fotovoltaikanlagen noch nicht ausgereizt

Große Unterschiede im Stromertrag 

Hauptfaktoren für hohe Stromausbeute: Wahl des Einzelstandortes, Ausrichtung des Solargenerators, Qualität und Abstimmung der Technikkomponenten

Anlagen in den letzten Jahren immer besser geworden

Studie wird wichtigen Beitrag für Qualitätssteigerung der gesamten Solarbranche leisten 

Solaranlage Thermische Solaranlagen

Thermische Solaranlage / Solarkraftwerke

Eine Solaranlage ist eine technische Anlage zur Umwandlung von Sonnenenergie in eine andere Energieform.
Eine (größere) Solaranlage zur Umwandlung von Sonnenenergie in elektrische Energie wird auch Solarkraftwerk genannt.

Solaranlagen lassen sich nach dem Arbeitsprinzip und der gewonnenen Energieform in drei grundsätzliche Typen unterscheiden:

Thermische Solaranlagen liefern Wärme oder Hitze (z.B. Solarkocher).
Thermische Solarkraftwerke liefern Hitze für einen Prozess aus dem elektrische Energie, evtl. auch Wärme oder sogar 'Kälte' gewonnen wird.
Photovoltaikanlagen liefern elektrische Energie.
Andere regenerative Energiegewinnungsanlagen (Wasser, Wind, Biomasse usw.) sind im Prinzip ebenfalls 'Solaranlagen',
werden jedoch nicht als solche bezeichnet, da die Sonne als treibende Kraft nur indirekt wirkt.

Solar im Garten - Immer mehr Gartenfreunde nutzen die Sonne

Jeder Vierte Deutsche verbringt seine Freizeit im Haus- oder Schrebergarten. Viele Garten- und Naturfreunde setzen mittlerweile auf den Einsatz von Solartechnik, denn nicht überall ist eine Steckdose vorhanden. Die Beleuchtung des Gartenhauses, der Kühlschrank, Radio und TV werden mittels Photovoltaik (PV) mit Strom versorgt. Auch für dekorative Zwecke, z.B. für die Gartenbeleuchtung oder Teichpumpen, wird mittlerweile gerne auf „Solar“ zurückgegriffen. 

Übersicht Fördermittel

Marktanreizprogramm des Bundesumweltministerium (BMU)

Ab dem Jahr 2008 wird die Förderung für erneuerbare Energien im Wärmemarkt mit neuen Schwerpunkten fortgesetzt.

Unternehmer ohne Gewerbe: Vorteile nutzen – Nachteile meiden

Wer mit seiner Solarstromanlage Einkünfte erzielt, darf sich Unternehmer nennen. Allein von diesem Titel kann man sich zwar nichts kaufen, wohl aber von der Umsatzsteuer, die das Finanzamt unter bestimmten Voraussetzungen erstattet. Die weit verbreitete Annahme, dass mit der Unternehmereigenschaft auch die lästige und womöglich auch teure Pflicht zur Gewerbeanmeldung einhergeht, trifft hingegen nicht zu.

Betreiber von Solarstromanlagen gelten als Unternehmer, wenn sie dem Finanzamt ihre Absicht plausibel machen, damit einen Ge­winn zu erzielen. Das klingt nach erheblichem Auf­wand, nach Buchführungspflicht, Einkommensteuer und Gewerbean­meldung – lauter Dinge, vor denen man sich lieber drücken möchte.

Betriebsausgaben mindern die Steuer

Wer neben seinen „Einkünften aus nicht selbstständiger Tätigkeit“ – also dem normalen Lohn oder Gehalt – in seiner Steuererklärung Nebeneinkünfte in nennenswerter Höhe angeben muss, ist gut beraten, einen Steuerberater zu konsultieren. Die Kosten dafür kann er schließlich wiederum von der Steuer absetzen. Obwohl es im Einzelfall für den Anlagenbetreiber ein wenig kompliziert werden kann, ist das Prinzip aber recht einfach.

Solarcarports sind Wetterschutz und Stromlieferant zugleich

Statt teure Parkgebühren zu zahlen, werden Besitzer von Solarcarports sogar für ihren Parkplatz entlohnt. Denn Solarcarports bieten nicht nur Schutz vor Wind und Wetter, sondern produzieren auch Strom.

Jeder Betreiber sollte seine Photovoltaikanlage versichern

Eine gute Versicherung ist für Betreiber von Solarstromanlagen ebenso wichtig wie hochwertige Module und zuverlässige Wechselrichter

Um sich für das richtige Konzept zu entscheiden, muss man wissen, welche Risiken überhaupt abzusichern sind und die Angebote der Versicherungen genau vergleichen. 

Besonderheiten von Solarversicherungen 

Eine eigene Haftpflichtversicherung für die Solarstromanlage ist unbedingt erforderlich, wenn nicht zweifelsfrei und schriftlich geklärt ist, dass die Privathaftpflicht die Ansprüche von Dritten gegen den Betreiber abdeckt. Die Jahresprämie liegt je nach Deckungssumme und Vertragslaufzeit zwischen ungefähr 40 und 90 Euro jährlich. Für Anlagen auf gemieteten Dächern gelten Pauschalangebote nur sehr eingeschränkt. 

Helvetia Photovoltaikversicherung

Die Helvetia Photovoltaik-Versicherung ist die richtige Absicherung für Ihre Photovoltaikanlage. Denn sie schützt Ihre Investition umfassend und innovativ vor Schäden und Ausfällen.

VHV Photovoltaikversicherung

VHV PHOTOVOLTAIK - ALLGEFAHRENVERSICHERUNG
Sicherheit durch Kompetenz

Obwohl Photovoltaikanlagen technisch zuverlässig sind, stellen Betriebsschäden eine nicht zu unterschätzende Gefahr dar. Die fachgerechte Installation kann sicherlich das Schadenrisiko mindern, aber keinesfalls ausschließen. Bei Ausfall der Anlage durch einen Sachschaden kommt es zum Ausfall der Stromerzeugung. Somit wird die kalkulierte Amortisation stark beeinträchtigt. Deshalb muss sich der Anwender für die gesamte Betriebszeit um einen geeigneten Versicherungsschutz kümmern. Einen umfangreichen Versicherungsschutz hierfür bietet die Elektronik- und Ertragsausfallversicherung, denn die Wohngebäudeversicherung bietet lediglich einen eingeschränkten Versicherungsschutz.

Pellets: Pelletsheizung Holzpellets Preisvergleich

Holzpellets sind ein zu stäbchenförmigen Pellets gepresstes Brennmaterial aus Holz. Sie werden in speziellen Pelletheizungen verfeuert.

Holzpellets unterliegen Normen, in Deutschland der DIN 51731, in Österreich der ÖNORM M 7135ff, oder können nach DIN plus zertifiziert werden.

Windenergie

Bei der Windenergie handelt es sich um die kinetische Energie der bewegten Luftmassen der Atmosphäre. Sie ist eine indirekte Form der Sonnenenergie und zählt deshalb zu den erneuerbaren Energien. Die Windenergie-Nutzung ist eine seit dem Altertum bekannte Möglichkeit, um Energie aus der Umwelt zu schöpfen.

Geothermie

Geothermie / Erdwärme

Die Geothermie oder Erdwärme ist die im zugänglichen Teil der Erdkruste gespeicherte Wärme. Sie umfasst die in der Erde gespeicherte Energie, soweit sie entzogen und genutzt werden kann, und zählt zu den regenerativen Energien. Sie kann sowohl direkt genutzt werden, etwa zum Heizen und Kühlen im Wärmemarkt (Wärmepumpenheizung), als auch zur Erzeugung von elektrischem Strom oder in einer Kraft-Wärme-Kopplung. Geothermie bezeichnet sowohl die ingenieurtechnische Beschäftigung mit der Erdwärme und ihrer Nutzung, als auch die wissenschaftliche Untersuchung der thermischen Situation des Erdkörpers.
 

Wechselrichter

Ein Wechselrichter (auch Inverter) ist ein elektrisches Gerät, das Gleichspannung in Wechselspannung bzw. Gleichstrom in einen Wechselstrom umrichtet.

 

Reinigung

Die Verschmutzung der Module hat einen negativen Einfluss auf den Ertrag der Photovoltaik-Anlage. Werden die Module mit einer extrem glatten und damit schmutzabweisenden Schicht (meist hochfestes Glas) versiegelt, so ist die Reflexion ziemlich groß. Wird die Glasschicht mit einer antireflektierenden Kunststoffschicht beschichtet, so ist die schmutzabweisende Eigenschaft geringer.

Wartung

Für die Herstellung, den Transport, die Wartung etc. wird Energie benötigt - unter anderem in Form von elektrischem Strom und Wärme. Diese kann man berechnen - zum Beispiel anhand der Stromrechnung der involvierten Fabriken, des Kraftstoffverbrauchs der LKW etc. Wenn die Anlage fertig gebaut ist, produziert sie Strom. Der Erntefaktor gibt nun an, wieviel mehr (elektrische) Energie die Anlage im Laufe ihres Lebens produziert, als insgesamt Energie für Ihre Herstellung, Aufbau und Abbau am Lebensende benötigt wird.

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Unternehmer ohne Gewerbe: Vorteile nutzen – Nachteile meiden

Wer mit seiner Solarstromanlage Einkünfte erzielt, darf sich Unternehmer nennen. Allein von diesem Titel kann man sich zwar nichts kaufen, wohl aber von der Umsatzsteuer, die das Finanzamt unter bestimmten Voraussetzungen erstattet. Die weit verbreitete Annahme, dass mit der Unternehmereigenschaft auch die lästige und womöglich auch teure Pflicht zur Gewerbeanmeldung einhergeht, trifft hingegen nicht zu.

Betreiber von Solarstromanlagen gelten als Unternehmer, wenn sie dem Finanzamt ihre Absicht plausibel machen, damit einen Ge­winn zu erzielen. Das klingt nach erheblichem Auf­wand, nach Buchführungspflicht, Einkommensteuer und Gewerbean­meldung – lauter Dinge, vor denen man sich lieber drücken möchte.

Für den Solarstromproduzenten ist es allerdings durchaus positiv, wenn er sich „Unternehmer“ nen­nen darf, denn der Aufwand hält sich in überschaubaren Grenzen. Die Vorteile hingegen können sich sehen lassen. Nicht umgehen kann man zwar die Umsatzsteu­ererklärung; das aber bedeutet vergleichsweise wenig Mühe, hat dafür jedoch erhebliche finanziel­le Vorteile: Unternehmer zahlen Umsatzsteuer wie jeder andere Bürger auch. Was im Rahmen ih­rer unternehmerischen Tätigkeit anfällt, können sie sich aber vom Finanzamt erstatten lassen. Wer also beim Kauf einer Photovoltaikanlage beispielsweise 20.000 Euro an den Installateur überweist, bekommt 19 Prozent davon wieder zurück.

Formalitäten beachten
 
Allerdings bedarf es noch ein paar formaler Voraussetzungen, um in den Genuss dieses Vorteils zu kommen. Denn wer sich einerseits die Umsatzsteuer auf seine Ausga­ben vom Finanzamt erstatten lässt, muss andererseits auf seine eigenen Einkünfte auch Umsatzsteuer erhe­ben und an den Fiskus abführen. Die im Erneuerbare-Energien-Ge­setz definierten Einspeisever­gütungen verstehen sich aber netto, also exklusive Umsatzsteuer. In der Rechnung an den Netzbetreiber wird mithin zusätzlich zur Vergü­tung des eingespeisten Solarstroms die Umsatzsteuer addiert und ge­sondert ausgewiesen.

Die Rechnung muss neben der Umsatzsteuer noch weitere An­gaben enthalten: die vollständige Adresse sowohl des Zahlungspflich­tigen (also des Netzbetreibers) als auch des Rechnungstellers (also des Anlagenbetreibers), das Ausstel­lungsdatum, eine fortlaufende Rech­nungsnummer sowie die Menge des gelieferten abzurechnenden Stroms (in Kilowattstunden) und den Zeit­raum der Abrechnung. Außerdem benötigt der Solarunternehmer eine Steuernummer, die ihm auf Anfrage von seinem zuständigen Finanzamt zugeteilt wird. Auch sie muss auf der Rechnung stehen.

Die Rechnungen wird man dann selbstredend nicht einfach nur ver­schicken, sondern vorher kopieren und für die Steuererklärung aufbe­wahren – ebenso wie alle anderen Unterlagen im Zusammenhang mit dem Unternehmen Solarstrom, insbesondere solche, mit denen man nicht Einnahmen, sondern Ausgaben belegen und Steuer min­dernd geltend machen kann. Ein Einspeisevertrag ist hingegen als Nachweis für die Ge­schäftsbeziehung nicht erforderlich. Sollte das Finanzamt Zweifel an der Stromeinspeisung haben, dürfte eine schriftliche Bestätigung des Netzbetreibers völlig ausreichen.

Die Umsatzsteuererklärung muss in den ersten beiden Jahren des Betriebes der Anlage (bei In­betriebnahme nach dem 1. Januar 2002) monatlich beim Finanzamt eingereicht werden. Weil dies für den Betreiber ebenso unerfreulich ist wie für den zuständigen Sachbe­arbeiter, lohnt sich auf jeden Fall die Frage, ob man sich nicht auf einen anderen Turnus einigen kann, etwa vierteljährlich oder jährlich.

Wer diesen Aufwand scheut, kann sich als Kleinunternehmer auch von der Umsatzsteuerpflicht befreien lassen. Nur fällt dann eben auch die Möglichkeit weg, sich die Umsatzsteuer erstatten zu lassen: Entweder unterliegt man der Um­satzsteuerpflicht – nur dann ist die Mehrwertsteuer in Rechnung zu stellen und abzuführen – oder man unterliegt ihr nicht und hat dann logischerweise auch keinen An­spruch auf Erstattung. Wer sich für diese Option entscheidet, ist daran fünf Jahre lang gebunden.

Kompliziertes Gewerbe

Alle anderen können die Er­stattung gleich mit der ersten Um­satzsteuererklärung auf dem beim Finanzamt erhältlichen Vordruck beantragen. Dabei ist zu beachten, dass natürliche Personen einen An­spruch auf Rückerstattung erst dann geltend machen können, wenn die Umsatzsteuer tatsächlich geflossen ist („Ist-Besteuerung“), also die Pho­tovoltaikanlage bezahlt wurde. Ju­ristische Personen, Freiberufler und Gewerbetreibende hingegen haben die Umsatzsteuer in der Regel dann anzugeben, wenn sie in Rechnung gestellt wurde („Soll-Besteuerung“).

Für Gewerbetreibende ist das Leben nicht nur in diesem Punkt etwas komplizierter, und deshalb sollte man als Solarstromproduzent auf keinen Fall voreilig handeln und ohne Not ein Gewerbe beim zuständigen Ordnungsamt anmel­den. Selbst wenn dies in einigen Fällen noch von Finanzämtern ge­fordert wird, wissen zum einen die Ordnungsämter manchmal selber nicht, ob eine Anmeldung erfor­derlich ist, und zum anderen ist sie für den Anlagenbetreiber eher von Nachteil. Und „Unternehmer“ kann er auch ohne Gewerbeschein sein.

Im letzten Jahr sorgte die KfW-Bankengruppe in diesem Punkt für Verunsicherung, weil sie in einigen Fällen für Darlehen aus ihrem KfW-Umweltprogramm als Nachweis der Unternehmereigenschaft einen Gewerbeschein verlangte. Auch die Nürnberger Umweltbank zählte das Dokument bei größeren Anlagen zu den erforderlichen Unterlagen. In der Praxis werde aber „auch mal ein Auge zugedrückt“, heißt es bei dem Kreditinstitut. Völlig zur Recht, denn die unternehmerische Tätigkeit besteht unabhängig von einer Gewerbeanmeldung.

Die Unklarheiten rühren of­fenkundig von der Zielgruppenbe­schreibung der Kreditprogramme her. Das KfW-Umweltprogramm etwa richtet sich an „Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft“ so­wie „freiberuflich Tätige“. Das bis 2004 für Solarstromanlagen noch vorzugsweise beanspruchte CO2-Minderungsprogramm der KfW hingegen war auf Wohngebäude be­schränkt und fiel deshalb für etliche Interessenten aus. Inzwischen hat sich dieser strittige Punkt zumindest für kleinere Anlagen geklärt, das im Januar 2005 aufgelegte Programm „Solarstrom erzeugen“ ist ausdrücklich auch für Pri­vatpersonen gedacht.

Trotzdem ist aber die zuvor offensichtlich in mancher Kreditabteilung gezogene Schlussfolgerung, man könne ein „Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft“ anhand des Gewerbescheins er kennen, zu kurz gegriffen. Denn ein Unternehmer im Sinne des Einkommensteuer- oder Umsatzsteuergesetzes ist nicht zwangsläufig auch ein Unternehmer im Sinne der Gewerbeordnung (GewO) und umgekehrt.  

Definitionsfragen
 
Die Frage, ob der Betrieb einer Photovoltaikanlage als Gewerbe anzusehen ist und damit angemeldet werden muss (Paragraf 14 GewO), lässt sich nicht pauschal beantworten. Festgelegt ist immerhin der Begriff „Gewerbe“. Dies ist „jede nicht sozial unwertige, auf Gewinnerzielung gerichtete und auf Dauer angelegte selbstständige Tätigkeit, ausgenommen Urproduktion, freie Berufe und bloße Verwaltung und Nutzung eigenen Vermögens“. So jedenfalls definiert es das Bundesverwaltungsgericht. Einigkeit besteht auch darin, dass die Einstufung des Betreibers einer Solarstromanlage als Unternehmer im Sinne des Umsatzsteuergesetzes nicht automatisch auch eine gleich lautende Einstufung im Sinne der GewO bedeutet.

Dies lässt sich einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts entnehmen (nachzulesen in: Gewerbearchiv 1976, S. 293). Die Frage des Unternehmertums richtet sich vielmehr maßgeblich – wie auch im Einkommensteuerrecht – nach der Absicht der „Gewinnerzielung“. Nach Ansicht des Bundesfinanzministeriums ist dabei als „Gewinn“ jeder „wirtschaftliche Vorteil, egal ob unmittelbar oder mittelbar, anzusehen“. Allerdings darf dieser Profit sich „nicht als derart geringfügig dar- stellen, dass nach dem Gesamtbild der Betätigung ein „Bagatellfall‘ vorliegt, der den althergebrachten Vorstellungen über die Ausübung eines Gewerbes nicht entspricht und auch nach den Zielsetzungen der GewO gewerberechtlich nicht regelungsbedürftig erscheint“. Wer also unterhalb einer gewissen Schwelle bleibt, um den muss sich nach den Vorstellungen des Finanzministeriums auch das Ordnungsamt nicht kümmern.

Einen solchen „Bagatellfall“ nimmt das Ministerium bei Photovoltaikanlagen bis zu einer Größe von fünf Kilowatt an: „Bei der derzeit gegebenen Kosten- und Einnahmesituation“ könne hier „noch nicht von einem Gewinn bringenden Investitionsobjekt gesprochen werden“. Die ist immerhin ein Anhaltspunkt. Wo die Grenze jedoch genau verläuft, wird in der Praxis immer noch unterschiedlich entschieden. So verlangt die Stadt Freiburg eine Gewerbeanmeldung erst ab sechs Kilowatt Leistung und schränkt zudem noch ein, dass „die Stromerzeugung auf Hausdächern bei den dabei üblichen Größenordnungen“ generell „keine gewerbliche Tätigkeit“ darstellt. Auch die Kreisverwaltung der Stadt München sieht „von jeher keine Anzeigepflicht für privat betriebene Photovoltaikanlagen“, selbst dann nicht, „wenn langfristig gesehen die Möglichkeit einer Gewinnerzielung gegeben sein könnte“. Andere Ämter prüfen bereits ab drei Kilowatt, ob der erzielte Gewinn eine Gewerbeanmeldung erfordert. Eine generelle Aussage ist aber auch auf Anfrage bei keinem der vielen Ordnungsämter erhältlich, die von der PHOTON-Redaktion auf diese Frage angesprochen wurden.

Wer ist Unternehmer?

Insbesondere bei „größeren Anlagen“ ist nach Ansicht der meisten Ämter eine Einzelfallentscheidung notwendig. Hier vertrat die Bayerische Gewerberechtsarbeitstagung (GAT) im Februar 2001 bereits die Auffassung, dass „während der Amortisationsphase, in der keine Gewinne erzielt werden, eine Gewerbeanmeldung nicht in Betracht komme“, sondern erst, „wenn der erstrebte Gewinn die eigenen Kosten deutlich überschreitet“. Eine klare Aussage ist das jedoch auch nicht. Während also die Frage, ab wann die Solarstromproduktion eine Pflicht zur Gewerbeanmeldung begründet, noch einer wirklich eindeutigen Klärung harrt, gibt es eine allgemein anerkannte Grundlage für die Definition der Unternehmereigenschaft. Nach einer Stellungnahme des Bundesfinanzministeriums ist jeder Anlagenbetreiber im Sinne des Umsatzsteuerrechts unternehmerisch tätig, sobald er den Strom vollständig ins Netz einspeist: „Soweit der Betreiber den Strom ganz oder teilweise, regelmäßig und nicht nur gelegentlich einspeist, dient diese Anlage ausschließlich der nachhaltigen Erzielung von Einnahmen aus der Stromerzeugung.“

Fazit: „Das Betreiben einer solchen Anlage begründet die Unternehmereigenschaft“ (Az. IV B 7 – S 7104 vom 4. Dezember 2001). Man kann also durchaus Unternehmer ohne Gewerbeschein sein – und sollte dies auch unbedingt anstreben, auf keinen Fall jedenfalls vorschnell die Anmeldung beim Ordnungsamt vornehmen. Vorteile ergeben sich daraus nämlich nicht, wohl aber eine Reihe potenzieller Nachteile. So kann es beispielsweise sein, dass der Anlagenbetreiber nach einer Gewerbeanmeldung juristisch als Vollkaufmann eingestuft wird und als solcher dann auch rechtliche Sonderregelungen für Kaufleute zu beachten hat – etwa die Einschränkung seiner Rechte bei Reklamationen, wenn die Anlage Mängel aufweist. Ganz besonders ärgerlich ist aber die aus der Gewerbeanmeldung folgende teure Pflichtmitgliedschaft in der Industrie- und Handelskammer (IHK), wobei hier seit 2004 immerhin kleine Unternehmen mit einem jährlichen Gewinn unterhalb von 5.200 Euro grundsätzlich nicht unter die Beitragspflicht fallen. Unter bestimm- ten Bedingungen kann die örtliche IHK diese Grenze jedoch anheben. Weitere finanzielle Nachteile können entstehen, weil manche Kommunen von Gewerbetreibenden höhere Gebühren zum Beispiel für die Müllabfuhr fordern. Wer hingegen auf die Gewerbeanmeldung verzichtet, begeht schlimmstenfalls eine Ordnungswidrigkeit. Üblicherweise wird ihm sogar von der Behörde Gelegenheit eingeräumt, innerhalb einer bestimmten Frist die Anmeldung nachzuholen, wenn dies denn tatsächlich erforderlich sein sollte. Es spricht also nichts gegen das Abwarten, denn weitaus schwieriger dürfte es sein, ein einmal angemeldetes Gewerbe wieder abzumelden.

Quelle: Photon Spezial 2006